Stellen Sie sich mal vor, Sie wären ab sofort für immer nur glücklich. Bei mir kommt da gleich die Frage auf, geht das überhaupt?! Schließlich sind es die unglücklichen Tage, wo man danach strebt was gutes daraus zu machen, die die uns leben lassen. Ist es nicht vielmehr so, dass uns auch dauerhaftes Glücklichsein, irgendwann wieder unglücklich macht? Jeden Tag das selbe, keine Aufgaben, keine Probleme. Das ist doch langweilig und man gewöhnt sich daran, man kann dies doch gar nicht mehr zu schätzen wissen. Dann wandelt sich das Glücklichsein irgendwann in Unglücklichsein. Man ist unglücklich, weil man glücklich ist (oder sein sollte)?! Ich finde, dass es erstrebenswerter ist, aus jedem Tag das Beste zu machen und nehmen was kommt. Das heißt die Aufgaben, und seien sie noch so schwierig, anzunehmen und daraus zu lernen. Denn unsere Weiterentwicklung macht uns glücklich, zwar nicht dauerhaft, aber für einen Moment. Jeder Tag sollte gelebt werden und jeder Tag sollte geschätzt werden. Nichts ist umsonst, alles passiert aus einem Grund, und zwar daraus zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Und mit jeder Entwicklung, findet man wieder ein Stückchen mehr zu sich selbst, man entdeckt jedes mal wieder ein Stückchen mehr von sich. Das ist für mich erstrebenswerter!




